Konkordiahütte-Grünhorn-Finsteraarhornhütte

Statistics

1,461

m

1,263

m

29

max°

Difficulty

FATMAP difficulty grade

Difficult

Description

Großes Grünhorn Überschreitung (Konkordiahütte - Finsteraarhornhütte) Von der Konkordiahütte über die Stiegen absteigen und nach rechts zum Grüneggfirn queren.

Am besten bereits hier auf den Gletscher und diesen aufsteigen bis man das kleine Gletscherkar auf ca.

3100m erreicht. Hier am besten links am Gletscherrand aufsteigen und den Spalten ausweichend knapp unter die Felswand und hier zur einzig durchbrechenden Firnwand nach rechts (Nord) queren.

Alternativ kann der erste Teil des Gletschers rechts über eine Eiswand erklettert werden (ca.

100 Klettermeter bis ca.

40°), keinesfalls rechts aufsteigen! Die Spaltenzone vor der Firnwand und die Randkluft an der schmalsten Stelle stellen eine erste Schlüsselstelle dar.

Hier kann im Abstieg über die erste Spaltenzone abgeseilt werden.

Danach erreicht man das obere Gletscherfeld und kann über dieses (spaltenfrei) zügig zum Grünegghorn aufsteigen. Ab Punkt 3787 kann je nach Verhältnissen ohne Steigeisen über den Grat zum Grünegghorn geklettert werden und an dessen Nordwestgrat zur Scharte Richtung Großes Grünhorn abgestiegen werden (etwas heikel). Nun kommt ein weiteres Gletscherfeld mit Spalten, welches je nach Schneelage kurz oder unter dem Grat etwas weiter hochgestiegen werden kann (Achtung Randkluftspalten).

Nun dem Grat folgend oder etwas darunter in der Westflanke zum Gipfel. Der Abstieg erfolgt bei dieser Variante zurück zum letzten Gletscherfeld und bei diesem links zu einem kleinen Turm direkt in der Scharte (Grat).

Hier befindet sich der erste Abseilhaken der sehr gut eingerichteten Abseilstrecke (ca.

50m Seil erforderlich).

ACHTUNG: Abseilen nur, wenn keine Seilschaft folgt, da der Steinschlag immens ist.

Beim Abseilen eher links haltend abseilen (linke Rinne etwas weiter unten), wobei es mehrere gute bzw.

weniger gute Stände in allen Abseilvarianten gibt. Weiter unten kann man auch auf Bohrhaken einer Aufstiegsroute stoßen.

Die entscheidende Stelle im Abstieg ist die Randkluft – hier haben wir nicht den allerletzten Stand gewählt, sondern vom vorletzten relativ weit abgeseilt und dann nach rechts (Westen) über die Randkluft geschwungen. Hier nun den Gletscher gut 100m westlich queren und relativ direkt ins Kar absteigen, dabei nach der ersten Spaltenzone nochmals rechts haltend bis ins Kar.

Dieses dann nach links queren und an der linken Felswand über den spaltenfreien Gletscher zum Fiescherfirn absteigen.

Dem Fiescherfirn etwas folgen und auf Höhe der Finsteraarhornhütte den Gletscher 90° queren und links der Hütte über viel Schutt und loses Gestein zu dieser aufsteigen.